Die Schlachtschweinemärkte in der EU zeigen sich in der laufenden Woche weitgehend stabil. Fast überall werden unveränderte Preise notiert. Lediglich die Niederlande korrigierten den Preis leicht um 1 Cent/kg Schlachtgewicht (SG) nach unten, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme. In Frankreich nahm die Schweinebörse in der Bretagne am vergangenen Donnerstag laut ISN einen neuen Anlauf für einen Kursanstieg und vermeldete als Ergebnis ein Plus von 3,5 Cent/kg SG. In vielen EU-Ländern werde von einem Rückgang der Angebotsmengen berichtet, sodass die Stückzahlen zügig vermarktet werden könnten.

Trotz der Vielzahl unveränderter Notierungen stelle sich dennoch die Marktsituation in Südeuropa mit deutlichen Preisanstiegen in Italien und in Frankreich erheblich positiver dar als in Mitteleuropa. Der Süden profitiere vom „guten Appetit" der Sommerurlauber sowie den hitzebedingten schlechteren Tageszunahmen. In Spanien seien die ausgesprochen niedrigen Schlachtgewichte ein Signal für knappe Angebotsmengen.

Am deutschen Markt würden sich Angebot und Nachfrage insgesamt betrachtet derzeit „gut ausgeglichen" gegenüberstehen, beobachtet die ISN die Tendenz für den hiesigen Markt. Deshalb werden für die kommende Woche stabile Notierungen erwartet. (az)
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