EU-Veterinärausschuss berät über MKS-Ringimpfungen

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Ob wegen der Maul- und Klauenseuche (MKS) nun doch Impfungen notwendig werden, wollen die Vertreter der EU-Mitgliedstaaten am Freitag im Ständigen Veterinärausschuss in Brüssel besprechen. Nachdem es die ersten Fälle in Gebieten mit großer Viehdichte in den Niederlanden gibt, geht es darum, mit Impfungen einen Ring um die Seuchenherde zu legen. Nach und nach sollen die geimpften Tiere des Sperrrings getötet werden, nachdem die Viren-Produktion durch die Behandlung wurde. Da nach diesem Verfahren, um das es möglicherweise im Ständigen Veterinärausschuss gehen wird, alle geimpften Tiere später getötet werden, sind die Folgen für den Drittlandshandel möglicherweise nicht so groß.

In dieser Woche hat der Ständige Veterinärausschuss beschlossen, dass die Genehmigungen für den Transport von Tieren zum Schlachthof oder zu anderen landwirtschaftlichen Betrieben in allen EU-Mitgliedstaaten sowohl von der Veterinärbehörde des Absendeortes als auch von der Behörde des Empfangsortes ausgesprochen werden müssen. Schließlich dürfen ab sofort Schlachttiere aus verschiedenen Betrieben auf Sammelstellen zusammengebracht werden und anschließend zum Schlachthof transportiert werden.(Mö)
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