EU-Vorschriften für Futtermittel sollen verschärft werden

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Diskussionen über Tierfutter werden auf dem EU-Agrarministerrat am kommenden Montag in Brüssel breiten Raum einnehmen. Es geht zunächst um Verschärfungen im europäischen Futtermittelrecht nach dem belgischen Dioxinskandal. Die EU-Kommission wird dem Rat berichten, welche der zahlreichen EU-Futtermittelverordnungen sie verändern möchte. Unter anderem geht es bei Mischfutter um die Deklaration der genauen Prozentsätze von Inhaltsstoffen. Außerdem möchte die Kommission im Zusammenhang mit BSE gesetzliche Lücken bei der Verarbeitung tierischer Abfälle zu Futtermitteln schließen. Knochen, die im Schlachthof zum menschlichen Verzehr freigegeben wurden, sollen künftig nicht länger ins Tierfutter gelangen können, ohne nach den strengen Anforderungen der Drucksterilisation aufbereitet zu werden. (Mö)
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