EU-Weinerzeugung wird reguliert


Pflanzrechte sollen in der EU weiterhin die Produktion von Wein beschränken. So sollen Überschüsse und ein Preisverfall vermieden werden.

Noch ist nichts beschlossen. Aber die hochrangige Gruppe „Wein“ gab am vergangenen Freitag in Brüssel ihre Empfehlungen ab. Danach soll das System der Pflanzrechte über das Jahr 2015 hinaus verlängert werden. Für weitere 6 Jahre wollen die in der Gruppe vertretenen Branchenvertreter sowie Weinexperten aus den EU-Mitgliedstaaten und der EU-Kommission die Mengenregulierung fortzusetzen.

Allerdings dürfen die Pflanzrechte um jährlich 1,5 bis 2 Prozent erhöht werden, um steigende Absatzmöglichkeiten auf dem Weltmarkt bedienen zu können. Die EU-Mitgliedstaaten sollen die kostenlosen und nicht übertragbaren Genehmigungen an die Weinerzeuger verteilen. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos begrüßte die Empfehlungen der Gruppe, die nun in die Verhandlungen um die GAP-Reform eingehen sollen. (Mö)    
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