EU-Weizenexporte ziehen an

Die Weizenausführen aus der EU haben in den vergangenen beiden Wochen zugelegt. Gerste aus der Intervention ist in Deutschland kaum noch gefragt. Zwischen dem 8. und dem 22. März wurden Ausfuhrlizenzen für rund 900.000 t Weizen beantragt. Dies berichtete die EU-Kommission am Donnerstag im Verwaltungsausschuss in Brüssel. Die Ausfuhrmenge liegt damit deutlich über den Vorwochen. Die Kommission berichtete von einem Geschäft über 25.000 t Weizen nach Tunesien, an dem Händler aus der EU beteiligt seien. Außerdem habe Jordanien 50.000 t Weizen gekauft.

Die Nachfrage nach Gerste aus der Intervention lässt deutlich nach. Im Verwaltungsausschuss erhielten lediglich 9.832 t Gerste aus deutschen Interventionsbeständen den Zuschlag. Der Mindestverkaufspreis liegt bei 172,51 €/t. Übrig bleiben nur noch rund 30.000 t Gerste in der Intervention in Deutschland. (Mö)
stats