Nach Zahlen des Europäischen Statistischen Amtes Eurostat ist das landwirtschaftliche Realeinkommen je Arbeitskraft im abgelaufenen Kalenderjahr 2013 im Mittel um 1,3 Prozent zurückgegangen. Dies lag insbesondere an den um durchschnittlich 0,8 Prozent höheren Kosten. Der Wert der landwirtschaftlichen Produktion zu Erzeugerpreisen blieb den Angaben zufolge annähernd konstant.

Zwischen den Mitgliedstaaten ergeben sich beträchtliche Unterschiede. In den Niederlanden, Rumänien, Spanien und Italien werden Einkommenszuwächse erwartet. Dem stehen Verluste von 16 bis 17 Prozent in Estland, Frankreich und Kroatien gegenüber.

In Deutschland wird nach Angaben der EU-Statistiker ein Minus von 10 Prozent verzeichnet. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hatte in seinem jüngsten Situationsbericht für das Kalenderjahr 2013 eine Einkommensverringerung um 4 Prozent errechnet. Grund für die Diskrepanz dürften unterschiedliche Datengrundlagen und Ausgangsschätzungen sein.

Das ändert nichts daran, dass die deutschen Haupterwerbsbetriebe im Wirtschaftsjahr 2012/13 ein kräftiges Plus im Unternehmensergebnis erzielen konnten. (az)
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