EU gewinnt im Schweinefleischexport

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Der internationale Fleischhandel wird in den nächsten Jahren kontinuierlich zunehmen. Die EU kann mit kräftig steigenden Schweinefleischexporten profitieren. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA erwartet, dass die globalen Fleischexporte in den kommenden zehn Jahren um jährlich rund 1,3 Prozent wachsen werden. Profitieren können je nach Fleischart unterschiedliche Länder. Brasilien wird seine Spitzenposition als weltgrößtes Exportland für Rindfleisch festigen können, prognostizieren die Agrarökonomen des USDA. Auch die USA werden deutlich zulegen, aber im Grunde nur wieder die Absatzmärkte besetzen, die sie vor den nordamerikanischen BSE-Funden im Jahr 2003 eingenommen hatten.

Vom Wachstum der internationalen Schweinefleischnachfrage werden am meisten die Exporteure in der EU und den USA profitieren, zeigt die Zehnjahresprognose des USDA weiter. Bei den Geflügelfleischexporten macht Brasilien das Rennen. Das Land könnte im Jahr 2018 fast die Hälfte aller globalen Exporte stellen, schätzt das USDA. (db)

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