EU korrigiert Durchführungsverordnung


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Erzeuger von nachwachsenden Rohstoffen auf Stilllegungsflächen dürfen nun doch einen Vertrag mit dem Erfassungshandel abschließen. Die EU-Kommission hat in dieser Woche ihren Vorschlag für eine Durchführungsverordnung an dieser Stelle korrigiert. Ursprünglich sollte der Vertrag nur mit dem Erstverarbeiter, also zum Beispiel der Ölmühle, abgeschlossen werden dürfen, was in Deutschland zu großen Schwierigkeiten in der Praxis geführt hätte. Bei der Energiepflanzenprämie bleibt der Erfassungshandel bei der Vertragsgestaltung dagegen weiterhin aussen vor. Die Kommission beruft sich bei der Energiepflanzenprämie auf eine Entscheidung des EU-Agrarministerrates im vergangenen Juni in Luxemburg, nach der der Vertrag nur mit dem Erstverarbeiter abgeschlossen werden darf. (Mö)
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