EU sieht Weg frei für Gaslieferungen

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Es gebe inzwischen keine Ausrede mehr für weitere Verzögerungen der Gaslieferungen in die EU, betonte die EU-Kommission am Montagmittag in Brüssel. Die Kontrolleure seien inzwischen an den Ein- und Austrittsstellen der Pipelines in der Ukraine sowie in den Zentralen der Gasunternehmen in Kiew und in Moskau angekommen, berichtete der Sprecher von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs heute in Brüssel. Außerdem verzichte die ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko auf einen Zusatz im Vertrag mit Russland, in dem die Ukraine Schulden und den Abzweig von Gas leugnete, das für die EU bestimmt war. EU-Kommissionspräsident Manuel José Barroso sei mit dem russischen Premierminister Wladimir Putin deshalb am Montagmorgen zu dem Ergebnis gekommen, dass die Voraussetzungen für erneute Gaslieferungen gegeben seien, betonte der Sprecher. Die Ukraine braucht 12 bis 36 Stunden, bis das Gas in der EU ankommt. (Mö)
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