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Die EU stellt polnischen Landwirten ab sofort insgesamt 1,8 Mrd. EUR an Investitionsfördermitteln aus dem Spard-Nachfolgeprogramm im Zuge der Regionalförderung zur Verfügung. 1,2 Mrd. EUR will dabei die EU beisteuern, 600 Mio. EUR muss die polnische Regierung aufbringen. In den kommenden drei Jahren kann ein polnischer Landwirt bis zu 68.000 EUR an Fördergeldern erhalten. Die Förderungen können bis zu 65 Prozent des Investitionsvolumens betragen, allerdings sollen nur junge Bauern diese Höchstförderung ausschöpfen können. "Der neue Fonds ist für mittelgroße und große Agrarbetriebe bestimmt. Ziel des Programms ist die Förderung der Konkurrenzfähigkeit und des Produktionspotenzials", erklärte der stellvertretende Landwirtschaftsminister Polens. Die Regierung rechnet mit 25.000 Anträgen. Denn die polnischen Bauern zeigten schon am vorigen Sapard-Programm ein sehr großes Interesse, sodass die Fördergelder sehr schnell ausgeschöpft waren. (AIZ)
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