EU und USA wollen Hormonstreit beenden


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Verschärfte Strafzölle im Streit um Hormonfleisch wollen die USA um weitere zwei Wochen hinauszögern. Stattdessen werden die Amerikaner und die EU nach einer Lösung im langanhaltenden Handelskonflikt mit Rindfleisch von hormonbehandelten Tieren suchen. Dies verkündete EU-Handelskommissarin Catherin Aston am Mittwoch in Brüssel. Importzölle von 300 Prozent für Roquefortkäse aus Frankreich hatten die USA eigentlich ab dem 23. März 2009 vorgesehen. Die Verschärfung wurde zunächst um einen Monat verschoben und jetzt geben die USA zwei weitere Wochen Zeit. Die EU hat den Amerikanern angeboten, die Einfuhrkontingente für Rindfleisch ohne Hormonbehandlung zu erhöhen. Dies ist als Ausgleich für das Einfuhrverbot von Hormonfleisch in die EU gedacht, das die WTO nicht akzeptiert. (Mö)
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