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Die EU-Kommission will in den kommenden sechs Jahren Tierkrankheiten weiter reduzieren und die Folgewirkungen von Seuchen minimieren. Vorsorgemaßnahmen, Kontrollen und Forschung sollen hierbei größeres Gewicht erhalten. EU-weit soll die laufende Überwachung und Bekämpfung von Tierkrankheiten intensiviert und die Notstandsvorsorge verstärkt werden, teilt die EU-Kommission weiter mit. Mehr investiert werden soll auch in präventive Maßnahmen. Einfuhrkontrollen für Tiere und Tiererzeugnisse sollen künftig stärker auf Hochrisiko-Produkte ausgerichtet sein.

Darüber hinaus woill die Kommission die wissenschaftliche Forschung und Innovationen in der Tiergesundheit fördern. Das bestehende Netz der nationalen Referenzlaboratorien soll daher weiter ausgebaut und die Arbeit der Gemeinschaftlichen Referenzlaboratorien neu bewertet werden. Auch die Aufgaben und Tätigkeiten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit sollen erweitert werden. (ED)

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