Nach dem Antrag auf Ministererlaubnis für den Kauf von Kaiser’s Tengelmann geht Edeka den nächsten Schritt und hat die Beschwerde beim Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf eingereicht, berichtet die Lebensmittelzeitung (LZ) unter Berufung auf einen Gerichtssprecher des OLG.

Dabei gehe es um den Teil der Kartellamtsentscheidung vom 1. April 2015, der untersage, vor der Genehmigung der Fusion defizitäre Läden zu schließen, schreibt die LZ. Zudem wurde untersagt, dass Tengelmann über Edeka Waren bezieht, auch diesen Punkt greifen die beiden Unternehmen an.

Das Bundeskartellamt hat einen "vorläufigen Fallbericht" zur Entscheidung veröffentlicht.(az)
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