Effiziente Kontrollen bei Ekelfleisch

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Die Bayerische Staatsregierung will mit Neuerungen auf eine Serie von Ekelfleisch-Skandalen reagieren, die seit 2005 bis dahin unvorstelbare Defizite in der Lebensmittelkontrolle offenbart hatte. Der Bayerische Verbraucherschutzminister Otmar Bernhard verweist darauf, dass die Lebensmittelüberwachung im Freistaat mit dem einheitlichen EDV-System "Tizian" ein effizientes Kontrollsystem bekommen habe. Es liefere den Kontrolleuren auf einen Blick alle Informationen, die sie für die Überwachung der Betriebe brauchen.

Bernhard möchte zugleich härter bei Verstößen gegen die Lebensmittelsicherheit vorgehen. Er kündigte strengere Kontrollen bei Betrieben an, die "risikobehaftet" sind. "Wir müssen uns auf die Unternehmen konzentrieren, die zum Teil auch in der Vergangenheit gegen Recht verstoßen haben", so der Minister. (HH)

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