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Künstlich veränderte DNA-Fragmente oder Proteine aus gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen können laut einer Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) nicht in Gewebe, Zellflüssigkeiten oder tierischen Lebensmittelprodukten nachgewiesen werden. Auf Grund zahlreicher Experimente schlussfolgert die Efsa, dass die DNA von GV-Pflanzen den Verdauungsvorgang nicht intakt übersteht, wie oft angenommen wird. Und das gilt laut Efsa sowohl für den Menschen als auch für Tiere, berichtet Agra Europe London weiter. Dadurch könnte die Diskussion um eine Kennzeichnung von Lebensmitteln, die von mit GV-Pflanzen gefütterten Tieren stammen, neu entfacht werden. Greenpeace hatte vor Kurzem EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou eine Petition für strengere Kennzeichnungsregeln mit einer Million Unterschriften überreicht. (AW)
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