Efsa: Weniger Vitamin A verfüttern

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Zu viel Vitamin A in Futtermitteln können Knochenkrankheiten beim Menschen verursachen. Darauf weist die Europäische Lebensmittelbehörde (Efsa) in einer am Montag in Parma veröffentlichten Stellungnahme hin. Die Wissenschaftler der EU-Kommission empfehlen deshalb, die zulässigen Höchstwerte für Vitamin A im Schweinemastfutter zu halbieren und den für Rinder zu reduzieren. Vitamin A und deren Vorstufen gelangten vor allem über den Verzehr der Leber, aber auch über Milchprodukte in den menschlichen Körper. Britische und französische Studien hatten einen Zusammenhang zwischen Vitamin A und Knochenkrankheiten festgestellt, weshalb die Efsa zur Vorsicht rät. (Mö)
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