Efsa gibt Entwarnung zu irischem Schweinefleisch

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Vom Verzehr irischen Schweinefleischs geht höchstwahrscheinlich keine Gesundheitsgefahr aus, selbst wenn sich darunter mit Dioxin belastete Anteile befinden. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit Efsa hat verschiedene Szenarien durchgerechnet, die für den Verzehr irischen Schweinefleischs wahrscheinlich sind. Wenn alle aus Irland vorliegenden Daten zu den Dioxineinträgen in Schweinefleisch stimmen, dann ist die Verunreinigung sowohl zeitlich als auch in der Menge begrenzt. Die Efsa hat unter dieser Annahme zwei Szenarien untersucht, um die mögliche Gesundheitsgefährdung für den Menschen zu ermitteln. Im Szenario mit der größten Wahrscheinlichkeit besteht keine Gesundheitsgefahr. Im sehr unwahrscheinlichen Fall muss ein Konsument über einen Zeitraum von 90 Tagen außergewöhnlich hohe Mengen an Schweinefleisch essen. Diese müssen darüber hinaus ausschließlich aus Chargen stammen, die mit dem höchsten gemessenen Anteil Dioxin belastet sind. Träfen alle diese Faktoren zusammen, sei eine Beeinträchtigung der Gesundheit nicht auszuschließen, heißt es in der Schlussfolgerung der Efsa. (db)
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