Efsa verteidigt GV-Mais

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Die Europäische Lebensmittelbehörde (Efsa) wendet sich gegen das Anbauverbot von gentechnisch verändertem (GV-)Mais in Frankreich. Frankreich habe keine neuen Erkenntnisse geliefert, meint das wissenschaftliche Beratungsgremium der EU-Kommission in einem vor kurzem in Parma veröffentlichten Gutachten. Die Efsa steht zu ihrer bisherigen Beurteilung, nach dem der Anbau des GV-Mais Mon 810 weder für die Umwelt noch für Menschen gefährlich ist. Damit schafft die Efsa die Grundlage für ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Frankreich. In Österreich und Ungarn ist der Anbau von Mon 810 ebenfalls verboten. Da sich die EU-Mitgliedstaaten aber untereinander gegen die Kommission unterstützen, liefen Vertragsverletzungsverfahren bisher ins Leere. (Mö)
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