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Den Siegerpreis der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Bonn, für die beste Braugerste aus der Eifel erhielt in diesem Jahr Ferdinand Ley aus Mechernich-Berg. Er siegte bei der 54. Rheinischen Landesbraugerstenschau kürzlich in Mechernich-Kommern mit der Sorte Barke, die in der Voreifel am meisten angebaut wird, teilte die Kammer mit. Erste Preise gingen an Engelbert Cornely und Rainer Esser aus Nideggen-Berg sowie Frank Rong aus Mechernich-Lückerath. Einen zweiten Preis hätten Heinz-Hubert Pütz aus Zülpich-Ülpenich, Frank Rong aus Mechernich-Lückerath, Manfred Hurtz aus Nideggen-Berg und Helmut Salentin aus Heimbach-Vlatten erreicht.

Bei durchschnittlichen Erträgen von rund 60 dt/ha und einer guten bis sehr guten Qualität sei die Ernte in diesem Jahr für die Braugerstenanbauer in der Voreifel zufrieden stellend gewesen. Preise zwischen 10,00 und 10,50 EUR/dt Braugerste seien nach Einschätzung von Wilhelm-Josef Schäfer, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Braugerstenanbaus Voreifel e.V., katastrophal und würden dazu führen, dass die Anbaufläche in der Region weiter zurückgehe. Hauptgründe für die Preismisere seien die gute Braugerstenernte in weiten Teilen Europas und das zunehmende Angebot aus Osteuropa. Mit rund 3.500 ha Anbaufläche ist das Voreifelgebiet nach Angaben der Kammer eines der kleinsten Braugerstenanbaugebiete im Bundesgebiet. (ED)

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