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Jüterbog/db, 15. Januar - Landwirte sollten sich heute schon auf die in der Agenda 2000 vorgesehenen Vorschläge zur Agrarreform einstellen. Geld, das jetzt verdient wird, sollte in die Stabilität der Unternehmen investiert werden. Diesen Rat gab Tim Koesling von dem Beratungsunternehmen Koesling & Anderson bei einer Pflanzenbautagung der Saaten-Union im brandenburgischen Jüterbog. Agrarbetriebe, die jetzt noch finanzielle Schwierigkeiten haben, sollten sie entweder schnell lösen oder besser aus der Landwirtschaft aussteigen. Die nächste Agrarreform wird nach Ansicht Koeslings mit Sicherheit Einkommenseinbußen für die Landwirte zur Folge haben. Nur wer bis dann seine Kosten im Griff und ausreichend Eigenkapital gebildet habe, könne nach dem Jahr 2000 noch wettbewerbsfähig produzieren.
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