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Nur mittelmäßige Braugerstenbestände sahen die Teilnehmer der Braugetreiderundfahrt des Braugerstenvereins Nord-Ost im sächsischen Rossau vergangene Woche, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Als Grund dafür wurde ein in diesem Jahr häufig zu früher Aussaatzeitpunkt genannt. In Kombination mit der Trockenheit im April hätten sich durchweg zu geringe Bestandsdichten entwickelt. Allerdings könnte die Braugerste bei der Abreife noch von den aktuellen Niederschlägen profitieren. Es wird aber damit gerechnet, dass ein Viertel weniger Braugerste als im Vorjahr in Sachsen zur Verfügung stehen wird, nämlich 118.000 t. (bbm)
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