Die BASF SE, Ludwigshafen, und die Universität Gent kooperieren in der Pflanzenbiotechnologie. Ziel sind Ertragssteigerungen durch die Identifizierung von Gen-Netzwerken. Das VIB Department for Plant Systems Biology der Universität Gent und BASF Plant Science haben heute eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Pflanzenbiotechnologie bekannt gegeben. Gemeinsam wollen sie eine neue Technologie zur Identifizierung von ertragssteigernden Genen und Gen-Netzwerken entwickeln, teilen die Kooperationspartner mit.

In dem Projekt „Top Yield" zielen sie darauf ab, die zusammenwirkenden Effekte von Gen-Netzwerken auf Pflanzeneigenschaften wie Ertrag und Trockentoleranz zu verstehen und vorherzusagen. Bislang sind  Pflanzenforscher in der Lage, lediglich einzelne Gene zu identifizieren, die den Ertrag beeinflussen. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt. Seitens der Universität Gent sollen 20 Forscher beteiligt sein. Das VIB betreibt Grundlagenforschung im Bereich der molekularen Grundlagen des Lebens. BASF Plant Science will die Forschungsergebnisse am BASF-Forschungsstandort in Gent überprüfen. Das Unternehmen verspricht sich von dem Projekt Fortschritte in der Entwicklung von erstklassigen Hochertragssorten. (sch)   
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