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Ein kleines grün fluoreszierendes Protein gibt den Wissenschaftlern in der molekularen Pflanzenforschung wertvolle Einblicke. Das so genannte GFP-Protein (green fluorescent protein) dient als Leuchtmarker für andere Proteine und ist somit in der Lage, biologische Prozesse sichtbar zu machen, berichtet biosicherheit.de. Neben der medizinischen Forschung wird diese Methode auch in der Pflanzenforschung bei der Transformation von Pflanzen eingesetzt. Mit Hilfe der GFP-Methode kann geprüft werden, ob eine in die Pflanzenzelle neu eingeschleuste DNA aktiv ist und schließlich auch das gewünschte Protein bildet. Ebenso wie die Einführung fremder Gene in das Genom einer Pflanzenzelle kann auch die Entfernung unerwünschter Gene über dieses Leuchtprotein als Marker verfolgt werden.

Für die Isolierung des grün fluoreszierenden Proteins und der Untersuchung der vielfältigen Funktionen wurde in der vergangenen Woche der Nobelpreis für Chemie 2008 verliehen. Preisträger sind neben dem Japaner Osamu Shimomura die beiden Amerikaner Martin Chalfie und Roder Tsien. (am)

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