DLG-Feldtage

Einfluss internationaler Märkte waechst

Landwirt Stefan Bergmair im Gespräch mit az-Redakteur Horst Hermannsen
-- , Foto: AW
Landwirt Stefan Bergmair im Gespräch mit az-Redakteur Horst Hermannsen

Bergmair ist skeptisch, ob in Deutschland eine Rekordernte eingefahren wird. Der Landwirt und Geschäftsführer der Torgauer Landhandels GmbH empfiehlt den Landwirten erst die Erntequalitäten abzuwarten und dann zu verhandeln.
Experten bei der agrarzeitung
Marktexperten sprechen und diskutieren mit Lesern über Preise, tagesaktuelle Trends sowie Hintergründe zu den Agrarmärkten.

Mittwoch, 18. Juni  um 12.00 Uhr am Stand GH10

Außerde Expertenrunde

Dienstag, 17. Juni 15.00 Uhr und
Donnerstag, 19. Juni 11.00 Uhr


mit az-Redakteurin Daphne Huber-Wagner an Stand VG12 (Saaten-Union)

Für B-Weizen rechnet Bergmair mit einem Preis zwischen 150 und 160 €/t. Vor drei Jahren lag das Preisniveau noch bei 280 €/t netto. Die Mühlen- Nachfrage hält sich zurzeit in Grenzen. Es sei noch genug alte Ernte vorhanden und die neue komme ja früher als erwartet. Von daher dürfe sich an dem Preisniveau jetzt wenig ändern.

Darüber hinaus verkauften die Landwirte zunehmend stärker in den Export. So beeinflusst der Export die Binnenmarktpreise stärker als früher. Daran würden sich auch die Mühlen inzwischen orientieren. Darüber hinaus bestimmen laut Bergmair zunehmend internationale Entwicklungen den Binnenmarkt.

Beispielsweise steigert die Nachfrage Chinas nach Ölsaaten die Absatzchancen für europäischen Raps. Auch die chinesische Nachfrage nach Körnermais steige weiter, da aufgrund des wachsenden Fleischkonsums mehr Futter benötigt würde. (AW)
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