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Ab dem 1. Januar 2001 werden in Russland die Einfuhrzolltarife optimiert. Gemäß einem entsprechenden Regierungsbeschluss werden davon auch mehrere Agrar- und Ernährungsgüter betroffen. Für Fleischerzeugnisse und Fleischkonserven soll beispielsweise der Importzoll um 5 Prozentpunkte auf 20 Prozent des Warenwertes angehoben werden. Für Sonnenblumen- und Rapssaatgut, das derzeit noch zollfrei eingeführt werden darf, ist dann ein Zollsatz in Höhe von 5 Prozent vorgesehen. Obwohl der Höchstsatz von 30 Prozent generell abgeschafft wird, soll dieser ausnahmsweise für einige "sensible" Erzeugnisse wie Weißzucker (bislang 25 Prozent) oder Ethanol und alkoholhaltige Erzeugnisse gelten. Gesenkt werden die Umlagen für mehrere Gemüsearten, darunter Zwiebeln. (pom)
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