Bereits in dieser Woche soll ein erster Vertragsentwurf für die künftige Zusammenarbeit von Clemens und Robert Tönnies beim größten deutschen Fleischkonzern vorliegen, ist aus Unternehmenskreisen zu hören. Beide Parteien streben demnach eine Lösung im Sommer, vielleicht sogar schon zum 1. August, an, berichtet lz.net. Trotz des Einigungswillens auf beiden Seiten sorgen im Lager von Robert Tönnies einige Medienberichte für Irritationen. Sie dienten der Stimmungsmache gegen Robert und der Verleumdung seines Stuttgarter Anwalts Mark Binz, heißt es in Binz’ Umfeld.

Weitgehende Einigkeit scheint hingegen bei der künftigen Firmenstruktur zu herrschen. Laut Insidern ist eine Familienholding mit der gleichberechtigten Doppelspitze Clemens und Robert Tönnies geplant. Darunter eine Sparten-Geschäftsführung – womöglich aber ohne Clemens-Intimus Josef Tillmann. "Das Vertrauensverhältnis ist nachhaltig gestört", so Binz. (az)
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