Einigung zwischen USA und EU über Hormonfleisch in Sicht

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Die USA seien auf dem besten Wege, ihre Fleischexporte auf unerwünschte Rückstände befriedigend zu kontrollieren. Zu diesem Egebnis kamen die Kommission und die Vertreter der EU-Mitgliedstaaten im Ständigen Veterinärausschuss am Donnerstag in Brüssel. Das für den 15. März angedrohte Importverbot für Fleisch aus den USA haben sie deshalb ersatzlos gestrichen. Die USA hatten sich verpflichtet, Fleisch auf in der EU unerlaubte Medikamente und Masthormone hin zu untersuchen. In einem letzten Schritt ginge es nur noch darum, dass die Schlachthöfe Verträge mit zugelassenen Laboratorien abschlössen. Die Lösung des Streits um Rückstände im Fleisch lässt nun auf einen gütlicheren Ausgang bei der Auseinandersetzung um Masthormone hoffen. Zurzeit erheben die USA Strafzöllle für eine Palette willkürlich ausgesuchter Produkte, weil die EU die Einfuhr von Hormonfleisch verbietet. Brüssel will den Amerikanern statt dessen verbesserte Einfuhrmöglichkeiten für hormonfreies Rindfleisch anbieten. (Mö)
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