Einkommensstarke US-Farmer im Visier

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Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA sucht verstärkt Subventionsbetrüger. Es vermutet, dass fast 50 Mio. US-$ an Farmer gezahlt werden, die nicht berechtigt sind. Dazu kündigt das Ministerium die Unterstützung der Finanzverwaltung an. Mehr Kontrollen sollen sicherstellen, dass bei den Direktzahlungen die Obergrenzen eingehalten werden, die bereits im US-Landwirtschaftsgesetz Farm Bill von 2008 festgelegt worden sind. Sie sehen vor, dass keine Direktzahlungen an Unternehmer gezahlt werden, die regelmäßige Einkommen aus nicht-landwirtschaftlicher Tätigkeit von mehr als 500.000 US-$ erzielen. Ein Zahlungsstopp ist ebenfalls vorgesehen, wenn die regelmäßigen Bruttoerlöse aus der Agrarerzeugung 750.000 US-$ überschreiten. US-Agrarminister Tom Vilsack plant für die neue Farm Bill, mit der die Agrarsubventionen ab dem Jahr 2010 geregelt werden, weitere Einschränkungen bei den Direktzahlungen für einkommensstarke Betriebe. (db)
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