Einkommenszuwachs im Norden

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In der EU ist der Boom in der Landwirtschaft nicht in allen Mitgliedstaaten angekommen. Im Durchschnitt stiegen die Einkommen in der EU-27 von 2006 auf 2007 um 5,4 Prozent. In Rumänien verdienten die Landwirte dagegen 16,7 Prozent weniger, berechneten die Statistiker von Eurostat in Luxemburg. In Bulgarien seinen die Einkommen in diesem Zeitraum um 8,5 Prozent zurückgegangen und in Portugal um 5 Prozent, geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Schätzung von Eurostat hervor. Die Hauptgewinner durch die gestiegenen Getreide- und Ölsaatenpreise liegen vor allem im Norden der EU. In Litauen hätten die Landwirte 2007 39,3 Prozent mehr verdient als 2006, in Estland 22,5 Prozent in Tschechien 20,9 Prozent und in Schweden 16,5 Prozent. Deutschland liegt mit einen Einkommenszuwachs von 12,5 Prozent ebenfalls über dem EU-Durchschnitt. (Mö)
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