Konzernabschluss

Ekotechnika AG wartet auf Umschwung


Die Ekotechnika AG, deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 (30. September) einen Konzernumsatz von 109 Mio. € erwirtschaftet. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von rund 36 Prozent, teilte das Unternehmen mit. Die Zahlen des Konzernabschlusses entsprechen im Wesentlichen den im November 2015 veröffentlichten vorläufigen Kennziffern.

Das operative Ergebnis (Ebit) rutschte in die Verlustzone. Es ist mit minus 1,2 Mio. € ausgewiesen nach plus 1,9 Mio. € im Vorjahr. Hinzu kommen massive Währungsverluste wegen des deutlichen Rückgangs des Währungskurses Rubel/Euro. Aktuell berichtet Ekotechnika außerdem von Einmalaufwendungen für die Restrukturierung von rund 1,6 Mio. €. Das Konzernergebnis ist im zweiten Jahr in Folge tiefrot. Die Verluste 2014/15 summieren sich auf minus 26,6 Mio. € gegenüber minus 27 Mio. € im Vorjahr.

Das Konzerneigenkapital ist zum Bilanzstichtag 30. September 2015 bei einer Bilanzsumme von 76,7 Mio. € noch negativ (minus 59,2 Mio. €). Inzwischen hat sich die Position durch den im November 2015 vollzogenen Debt-to-Equity Swap sowie die durchgeführte Barkapitalerhöhung jedoch um insgesamt rund 70 Mio. € verbessert. Für das aktuelle Geschäftsjahr 2015/16 geht das Unternehmen von einer Stabilisierung des Geschäfts aus, wenngleich eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen in Russland aktuell noch nicht zu erwarten sei. (SB)
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