Landmaschinenhandel

Ekotechnika steigert Umsatz in Russland


Die Ekotechnika GmbH hat im 1. Halbjahr 2012/13 per 31. März ihren Umsatz deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern können. Das Nettoergebnis fiel jedoch negativ aus. Der Umsatz kletterte um 46 Prozent gegenüber Vorjahr auf 69,8 Mio. €, das operative Ergebnis der Gruppe stieg um 22 Prozent auf 2,9 Mio. €. Das Nettoergebnis blieb nach Angaben der Ekotechnika mit minus 4,6 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) negativ. Witterungsbedingt sei der Aufbau des russischen Landmaschinenbestands in diesem Jahr später erfolgt, heißt es dazu. Das positive Vorjahresergebnis sei im Wesentlichen von Währungseffekten getrieben gewesen.

Insgesamt betrachtet die deutsche Holding der Ekoniva-Technika-Gruppe, dem nach eigenen Angaben größten Händler internationaler Landtechnik in Russland, ihre Zukunftsaussichten optimistisch. „Die Rahmenbedingungen für das Landmaschinengeschäft in Russland bleiben positiv. Mit der Anleiheemission im Volumen von 60 Millionen Euro im April haben wir unsere Finanzierungsstruktur optimiert und treiben das Wachstum durch neue Standorte und den Ausbau des Ersatzteil- und Servicegeschäfts weiter voran“, sagt Wolfgang Bläsi, Geschäftsführer der Ekotechnika GmbH. Insgesamt bleiben die anhaltende Modernisierung der russischen Landwirtschaft sowie vergleichsweise hohe Erzeugerpreise und damit höhere Einkommen der Landwirte die wichtigsten Wachstumstreiber für Ekotechnika im laufenden Jahr.

Die Ekotechnika GmbH, Walldorf, ist die deutsche Holdinggesellschaft der Ekoniva-Technika-Gruppe, einem Händler für internationale Landtechnik in Russland. Wichtigster Lieferant ist Unternehmensangaben zufolge John Deere. Hauptgeschäftsfeld ist der Verkauf von Neumaschinen wie Traktoren, aber auch Melktechnik und Precision-Farming- Technologie. Gründer und Hauptgesellschafter von Ekotechnika ist Stefan Dürr, der auch den Agrarkonzern Ekoniva verantwortet. (pio)
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