Zwischenbericht

Ekotechnika verdient deutlich mehr

Der Vorstand der Ekotechnika AG, deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der Ekoniva-Gruppe, sieht eine weitere Stabilisierung der Geschäftsentwicklung. Erwartet wird im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 (30.9.) dank guter Absatzzahlen ein deutlich positives operatives Ergebnis (Ebit).

So lag der Konzernumsatz auf vorläufiger Basis nach neun Monaten mit rund 87 Mio. € um 13 Prozent über dem Wert der Vorjahresperiode. Währungsbereinigt, basierend auf dem
durchschnittlichen Rubel-Kurs der Vergleichsperiode, fiel die Steigerung laut Ekotechnika mit plus 38 Prozent noch deutlicher aus. Auch beim Ebit verzeichnete das Unternehmen eine deutliche Verbesserung auf rund 6,7 (Vorjahr: 1,9) Mio. €.

Ursache für diese positive Entwicklung der Umsatz- und Absatzzahlen sei die starke Entwicklung der Landwirtschaft in Russland, getrieben durch die außerordentlich gute Ernte und die staatliche Sektorförderung. Letztere ermögliche es den Landwirten, wieder verstärkt zu investieren. Bei der Ekoniva-Gruppe liege der Verkauf von Traktoren um rund ein Drittel über der Stückzahl des Vorjahreszeitraums. Gleiches gelte für die Anzahl an verkauften Mähdreschern, die um gut zwei Drittel über dem Vorjahreswert liegt.

Weiterhin gebremst wird die Entwicklung den Angaben zufolge durch die hohen Finanzierungskosten in Russland, wodurch die staatlich geförderte Landtechnik lokaler Anbieter attraktiver werde. Deshalb würden ausländische Hersteller ihre Fertigungstiefe in Russland erhöhen. Dies gelte auch für den wichtigsten Partner von Ekotechnika, John Deere. Der Konzern nehme als einer der wenigen westlichen Hersteller mit der in Orenburg produzierten Aussaat-und Bodenbearbeitungstechnik bereits den Status als ‚russischer Hersteller‘ ein. (Sz)
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