Jahresfazit

Emmi spürt Frankenstärke


Im laufenden Jahr will Emmi alles daran setzen, dass Schweizer Milchprodukte im internationalen Wettbewerb weiterhin genügend Absatzmöglichkeiten finden. Zusätzlich zu den etablierten Märkten in Nordamerika und Europa würden „entwicklungsfähige" Märkte außerhalb Europa im Fokus stehen, insbesondere Tunesien und Chile. Trotzdem wird die Entwicklung 2015 durch die Währungseinflüsse gehemmt werden, lautet die Einschätzung in Luzern.

Das Unternehmen geht den Angaben zufolge im laufenden Jahr von einem konzernweiten Umsatzplus von 3 bis 4 Prozent aus. Das Inland solle dazu 1 Prozent beitragen, die internationalen Märkte zwischen 6 und 8 Prozent. Erwartet werde ein Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 155 und 170 Mio. CHF.

Im vergangenen Jahr erzielte Emmi einen Nettoumsatz von 3,4 Mrd. CHF, ein Plus gegenüber 2013 von mehr als 3 Prozent. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird mit 136 (Vorjahr: 168) Mio. CHF angegeben.

Auf den internationalen Märkten konnte Emmi insbesondere in Nordamerika, Tunesien und Spanien zulegen. Der Anteil der Division Europa am Konzernumsatz wird mit 15 (14) Prozent angegeben. In der Schweiz stieg der Umsatz im aktuellen Berichtszeitraum um 1,3 Prozent auf 1,9 Mrd. CHF.

Die Emmi AG ist der größte Schweizer Milchverarbeiter. Deutschland einer der wichtigsten internationalen Märkte. (Sz)
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