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In viehhaltenden Regionen soll die Energiegewinnung aus pflanzlichen Reststoffen optimiert werden. Dies ist das Ziel des am Mittwoch ins Leben gerufenen "Energieland-BIORES"- Projektes, an dem sich neun Kooperationspartner aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet beteiligen. Dabei sollen verstärkt Pflanzenreststoffe aus der Landwirtschaft, beispielsweise von Grasaufwuchs, Sonnenblumen und Sommerraps zur Energieerzeugung zum Einsatz kommen.

Lead Partner des in Gronau-Epe gestarteten Projektes ist die Landwirtschaftskammer NRW. Zu den acht Projektpartnern beiderseits der Grenze gehören aus Holland das landwirtschaftliche Ausbildungszentrum AOC-Oost in Almelo, die Biogasvereniging aus Achterhoek, der Bioenergiecluster Oost-Nederland in Enschede und aus der deutschen Grenzregion der Fachbereich Steinfurt der Fachhochschule Münster, der Kreis Steinfurt, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Firma DNL-contact aus Steinfurt und das Biogastechnik-Unternehmen PlanET aus Vreden.

Das mit 1,67 Millionen Euro geförderte "Energieland-BIORES" wird zu 50 Prozent mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. (ED)

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