Pferdemist kann in Biogasanlagen Substrat von Ackerland ersetzen. Eine Aufbereitung ist erforderlich. Hohenheimer Forscher entwickeln die Technik. In deutschen Reiterhöfen stehen etwa 550.000 Pferde. Würde der Pferdemist vollständig in Biogasanlagen vergoren, entspräche dies dem  Substrat von rund 80.000 ha Energiepflanzenanbau auf Ackerland, hat Dr. Hans Oechsner von der Landesanstalt für Agrartechnik und Bioenergie der Universität Hohenheim errechnet. Pferdemist muss allerdings aufbereitet werden, weil er mit großen Mengen Stroh durchsetzt ist. Dafür setzen die Hohenheimer einen Querstromzerspaner ein. Diese Maschine, die normalerweise bei der Abfallverwertung zum Einsatz kommt, wird jetzt für die Aufbereitung von Pferdemist optimiert. Das Hohenheimer Forschungsprojekt zur Aufbereitung von Pferdemist läuft bis März 2014. Es wird vom Bundesumweltministerium gefördert. (az)
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