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Der steigende Anteil an Energiepflanzen in der EU führt zu einem vermehrten Verbrauch an Düngemitteln, prognostiziert der Europäische Verband der Düngemittelhersteller Efma. Für die kommenden zehn Jahre sieht der Verband daher erstmals wieder einen positiven Trend für den Absatz von Düngemitteln, berichtet Agra Europe London weiter. Insbesondere der vermehrte Anbau von Raps zur Produktion von Biodiesel führe dazu, dass mehr Stickstoffdüngemittel benötigt würden. In seinem jährlichen Bericht geht der Efma von einem Anstieg der Rapsfläche in der EU bis 2016 von 55 Prozent aus. Infolgedessen sieht der Efma den Verbrauch von Stickstoffdünger bis 2016 um 0,28 Mio. t steigen, was etwa 2,5 Prozent Wachstum entspreche.

Für Phosphor- und Kalidünger hingegen werde ein fortschreitender Rückgang um 0,23 und 0,22 Mio. t erwartet. In der vergangenen Vegetationsperiode 2005/06 sank laut Efma der Verbrauch von Stickstoffdüngemitteln in der EU-25 im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent, der von Phosphat um 8,3 Prozent und der von Kalium um knapp 10 Prozent. (sta)

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