Energieversorgung als Entwicklungsziel


Ohne Strom und andere Energieversorgung ist eine Steigerung der Agrarproduktion kaum möglich. Deshalb soll die Energie in den Fokus der Entwicklungspolitik rücken. Etwa 500 Millionen Menschen sollen bis  2030 mit nachhaltiger Energie versorgt werden, betonte am Montag in Brüssel EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Die EU schließt sich einer Initiative der Vereinten Nationen (UN) an, nach der die Entwicklungspolitik einen stärkeren Akzent auf die Energieversorgung setzen soll. Vor allem in Afrika südlich der Sahara sind viele Menschen nicht mit Strom versorgt. Die Energie sollte nachhaltig sein, erklärte ebenfalls Ban Ki-moon, Generaldirektor der UN in Brüssel. Die bessere Versorgung mit Energie dürfe und brauche das Klima nicht weiter zu belasten. An Stelle der Abholzung von Wäldern für Brennholz soll es Unterstützung für klimaschonende Alternativen geben, wie beispielsweise der Solarenergie. (Mö)  
stats