Für die wirtschaftliche Erzeugung von Bioenergie ist effiziente Agrartechnik erforderlich. Die Bundesregierung verspricht verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen. Der Landmaschinenhersteller Claas ist ein wichtiger Anbieter für Technologie in der Bioenergie-Kette. Beim heutigen Biogas-Symposium des Unternehmens in Harsewinkel betonte Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, dass die Regierung Investitionen in die Erzeugung von Bioenergie für sehr wichtig halte, um die nationale Energiewende zu erreichen. Als langfristiges Ziel definierte Müller ein Nebeneinander von kleinen und großen Anlagen zur Bioenergieerzeugung.

Der Staatssekretär unterstrich jedoch auch, dass die Priorität im Ackerbau auf der Erzeugung von Nahrungsmitteln liege. Dann erst komme die Bioenergie, für die nach Einschätzung der Regierung in Deutschland maximal 4 Mio. ha landwirtschaftliche Fläche benötigt werde. Müller sprach auch die Flächenkonkurrenz zwischen regenerativer Energie und dem Anbau von Nahrungsmitteln an. Um sie zu entschärfen, kündigte er Anpassungen in der Regelung für Ausgleichsflächen an. (brs) 
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