Den schleppenden Ausbau der Stromnetze in Deutschland kritisiert Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister. Er regt eine Teilverstaatlichung an. Vor dem heutigen Spitzentreffen zur Energiewende mit Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert McAllister seinen Unmut über den zögerlichen Ausbau der Stromnetze hierzulande. Nach einem Bericht des Handelblattes regt er an, die Netze zum Teil zu verstaatlichen. Wichtig sei, dass der Netzausbau so schnell wie möglich vorangehe. Daher solle geprüft werden, „ob eine einheitliche Netzgesellschaft mit staatlicher Beteiligung sinnvoll sein könnte".

Die Herausforderungen der Energiewende sind laut McAllister „sehr groß". Schwierig sei etwa der Anschluss der Windparks auf dem Meer an das Stromnetz. Zum heutigen Treffen werden die Chefs der Energiewirtschaft, der Bundesnetzagentur sowie der zuständigen Bundesministerien erwartet. (az)       
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