Entfernung von Risikomaterialien bei Wiederkäuern wird aufwendig


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Frankfurt a. M./UB, 6. August - Der Bundesverband der Fleischmehlindustrie, Bonn, hält den Beschluß der Kommission, Risikomaterialien von Wiederkäuern über 12 Monaten ab 1.Januar 1998 grundsätzlich aus der Tiermehlproduktion herauszunehmen, für falsch. Dies werde höheren Aufwand und Kosten in den Schlachtbetrieben und bei der getrennten Verarbeitung in der Fleischmehlindustrie im Hinblick auf Schlachtabfälle verursachen. Ebenso müßten bei Kadavern Maßnahmen zur Separation der Risikomaterialien ergriffen werden. Hier gelte es für die Bundesländer in naher Zukunft zu entscheiden, wo die Trennung vorgenommen werden soll - beim Landwirt oder Tiermehlhersteller - und ob Risikomaterialien aus Rindern herausgetrennt werden sollen. Davon werden Kosten und Vorgehensweise abhängen.
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