Entschädigungskosten für Futtermittel könnten niedriger ausfallen

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Während die Kostenübernahme für tiermehlhaltige Futtermittelbestände für die Mischfutterhersteller noch nicht geklärt ist, wird die vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn, zugesagte Entschädigung für die Bestände auf landwirtschaftlichen Betrieben bereits ausgezahlt. Bis zu 63 Mio. DM hatte das BML im März für die Entsorgung der auf den Höfen lagernden Futtermittel bereitgestellt. Wie der Deutsche Bauernverbande (DBV), Bonn, jetzt in einer Umfrage bei den Landesbauernverbänden ermittelte, könnten die Kosten deutlich niedriger ausfallen. Nach Schätzungen des DBV vom Anfang dieser Woche ist mit einer Gesamtmenge von maximal 10.000 t zu rechnen. Durchschnittlich wird mit einer Entschädigungssumme von 2.000 DM/t kalkuliert, so dass sich insgesamt ein Volumen von 20 Mio. DM inklusive Entsorgungskosten ergibt. Über den Fortschritt der Futtermittelentschädigung für landwirtschaftlichen Betriebe in den einzelnen Bundesländern lesen Sie heute in der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (jst)
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