Entscheidung der EU-Kommission über BSE-Risikomaterialien verschoben

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Eine bestehende Entscheidung der EU-Kommission zum Umgang mit BSE-Risikomaterialien wird um sechs Monate auf den 1. Juli 2000 verschoben. Dies haben die EU-Agrarminister am Dienstag in Brüssel gegen die Stimme Portugals entschieden. Bis dahin soll eine Regelung gefunden werden, nach der Risikomaterialien wie das Gehirn und Rückenmark von toten Rindern nur noch in Mitgliedstaaten mit BSE-Fällen aus der Futtermittelkette genommen werden sollen. Für Deutschland würde sich dann nichts ändern, weil es dort keine originären BSE-Fälle gab. (Mö)
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