Entsorgung von Alt-Futtermitteln beginnt in Schleswig-Holstein

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Die zügige Entsorgung von nicht mehr verfütterbaren Futtermitteln hat am vergangenen Donnerstag in Schleswig-Holstein begonnen. "Ich appelliere an jeden landwirtschaftlichen Betrieb in Schleswig-Holstein, jetzt die Gelegenheit zu nutzen, diese Altbestände innerhalb der einwöchigen Frist über die 12 Maschinenringe im Land zu entsorgen." Das sagte die schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerin Ingrid Franzen heute in Eckernförde. Die Ministerin begrüßte die Bemühungen der Bundes- und Landwirtschaftsministerin Renate Künast, eine zügige Regelung für die Entsorgung auf den Weg gebracht zu haben und die Kosten der Entsorgung zu übernehmen. Um das Futter von den Höfen zu bekommen, tritt die Landesregierung Schleswig-Holstein mit rund 820.000 DM in Vorleistung und ersetzt den Maschinenringen den Wert des entsorgten Futters, den diese wiederum an die Landwirte auszahlen. In der Zeit vom 22. Februar bis zum 1. März 2001 werden die Maschinenringe als landwirtschaftliche Dienstleister gemeinsam mit Entsorgungsfachbetrieben Annahmestellen für Futtermittel einrichten. Hierbei handelt es sich vor allem um proteinhaltige Erzeugnisse, tierische Fette und Mischfuttermittel, die nicht erwünschte Bestandteile enthalten. Hierunter fallen beispielsweise Milchaustauscher mit tierischen Fetten, Fischmehl, Tiermehl und Mischfuttermittel und sonstige Futtermittel, die diese Komponenten enthalten. (Ps)
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