Entwarnung bei Schaffleisch-Untersuchungen

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Das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) gibt zunächst einmal Entwarnung bei der Frage, ob auch Schaffleisch BSE-Erreger enthalten kann. Am Donnerstag gab das Ministerium in London bekannt, dass sich unter den zu analysierenden Schafhirnen auch Rinderhirne befunden hätten. Damit seien mögliche BSE-Funde in den inzwischen nur noch "angeblichen" Schafhirnen nicht mehr aussagekräftig. Eine für heute verkündete Veröffentlichung der Ergebnisse musste deshalb bis auf Weiteres verschoben werde, heißt es seitens des DEFRA. Britische Wissenschaftler sollten 2.860 Schafhirne auf BSE hin untersuchen, die aus den Jahren 1990 bis 1992 aufgehoben worden waren. Bisher wurde bei Schafen nur die Krankheit Scrapie vermutet, die nicht auf den Menschen übertragbar sein soll. Mit dem nun erst einmal gescheiterten Versuch sollte herausgefunden werden, ob Schafe auch die für den Menschen gefährlichen, BSE-ähnlichen Erreger in sich haben können. (Mö)
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