Alle Proben waren unauffällig, teilt das Ministerium in Hannover mit. Damit ist der erste Verdacht ausgeräumt, dass die aktuellen Antibiotika-Funde in den Niederlanden auch in Niedersachsen Folgen haben könnten. Am Freitag waren die Höfe gesperrt worden. Sie dürfen ab sofort wieder Milch liefern.

Noch offen sind allerdings die Ergebnisse von Futtermitteluntersuchungen auf das Antibiotikum Furazolidon.  Von diesen Ergebnissen hänge die Verkehrsfähigkeit der Schlachttiere aus den betroffenen Betrieben ab, so das Ministerium.

Über das Schnellwarnsystem der EU war das Agrarministerium am vergangenen Freitag informiert worden, dass nach derzeitigem Kenntnisstand insgesamt neun Betriebe in Niedersachsen mit möglicherweise belastetem Futter beliefert worden sein. Dabei handele es sich mit Ausnahme der Milchviehbetriebe um Betreiber von Biogasanlagen. (jst)
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