Geflügelpest

Entwarnung in Vorpommern

Puten
-- , Foto: Pixabay
Puten

Auf einem Geflügelmastbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern wurde am Mittwoch dieser Woche das aus Asien stammende Virus H5N8 entdeckt. Rund 31.000 Mastputen müssen getötet werden. Nach Auskunft des Landwirtschaftsministeriums gegenüber agrarzeitung.de werde heute die Tötung der betroffenen Tiere abschlossen sein. Die Räumung der Ställe und Beseitigung der Tierkörper soll zum Ende des Wochenendes beendet sein.

In einem 10 km großen Beobachtungsgebiet werden alle in Frage kommenden Betriebe intensiv beprobt. Derzeit sind keine weiteren Bestände gefährdet. Zum Redaktionsschluss hatten sich keinen neuen Verdachtsfälle ergeben.

Wie das Virus in den Betrieb gelangte, konnte noch nicht geklärt werden. Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) beteiligen sich an der Ursachenforschung. Es sind erhöhte Schutzmaßnahmen beim Umgang mit möglicherweise infiziertem Geflügel und auch Wildvögeln einzuhalten. Unter anderem darf Geflügel im Umkreis von 50 Kilometern um die betroffene Anlage nicht draußen gehalten werden. Auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums in Mecklenburg-Vorpommern sind Angaben zu dem 50 Kilometer-Umkreis und zu den Risikogebieten für Vogelzug und -rast veröffentlicht. Darüber hinaus hat das Ministerium ein Bürgertelefon eingerichtet, das auch am Wochenende unter 0385 588 6066 erreichbar ist.

Infektionen des Menschen mit den H5N8 Viren sind bislang nicht bekannt. Dennoch kann eine Empfänglichkeit des Menschen gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden, heißt es von Seiten des FLI. (kbo)
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