Die diesjährigen Untersuchungen haben keine Beanstandungen ergeben, teilt das Agrarministerium in Kiel mit. Jedes Jahr lässt das Ministerium Rapssaatgut im Rahmen eines Monitorings auf nicht zugelassene gentechnisch veränderte (GV-) Konstrukte untersucht. Das erfolgt auf Grundlage des bundesweit abgestimmten Überwachungskonzepts „Harmonisierte Saatgutüberwachung auf GVO-Anteile".

In diesem Jahr wurden insgesamt 80 Rapssaatgutpartien beprobt. Alle Ergebnisse waren negativ. Da der Anbau von gentechnisch verändertem Raps in der EU nicht erlaubt ist, werden die Saatgutuntersuchungen so terminiert, dass die Ergebnisse rechtzeitig vor der Aussaat vorliegen. In der EU gibt es für Saatgut derzeit keine Vollzugsschwellenwerte. Es gilt die Nulltoleranz, es dürfen also keinerlei Spuren von GVO enthalten sein.

Das Ergebnis der diesjährigen Beprobung zeigt, dass die Saatzuchtfirmen durch ihre Qualitätssicherungsmaßnahmen dafür Sorge tragen, dass konventionelles Rapssaatgut keine Anteile an GVO. Die neue Woche steht ganz im Zeichen der Rapsaussaat. Im Norden hat es am Sonntag geregnet, so dass der Raps nun unter guten Bedingungen gedrillt werden kann. (da)
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