Im ersten Halbjahr 2014 hat die Envitec Biogas AG, Lohne, den Umsatz um 9,5 Prozent auf 75,3 Mio. € gesteigert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte auf 5,3 Mio. €. Im Vorjahr musste noch ein Verlust von 1,7 Mio. € vermeldet werden.

Envitec hat im Berichtszeitraum einen positiven operativen Cashflow von 28,6 Mio. € erzielt. Ende Juni 2014 verfügte das Unternehmen über eine Eigenkapitalposition von 173,6 Mio. €, das ist eine Eigenkapitalquote von 55,4 Prozent. "Trotz eines schwierigen Marktumfelds haben wir den Turnaround beim Gewinn auf allen Ebenen geschafft und blicken optimistisch in die Zukunft", sagt angesichts der Zahlen Jörg Fischer, Finanzvorstand der Envitec.

Envitec betreibt - häufig gemeinsam mit Partnern - Biogasanlagen mit einer Leistung von zusammen 57 Megawatt. Ende Juni lagen dem Unternehmen Aufträge im Volumen von 34,1 Mio. € von internationalen Kunden vor. Die Auftragslage zeige, dass das Potenzial von Biogas weltweit anerkannt wird - wenngleich nicht mehr in Deutschland. Erste Biogasanlagen in der neuen Containerbauweise werden nach Japan und auf die Philippinen verschifft.

Aufgrund des neuen Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG) wird der Neubau von Biogasanlagen in Deutschland praktisch zum Erliegen kommen, erwartet Fischer. Envitec sei darauf vorbereitet, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. (hed)
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