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Im Juli plant die Envitec Biogas GmbH, Lohne, den Gang an die Börse. Mit dem Erlös will der Biogasspezialist insbesondere im Ausland den Bau von Biogasanlagen vorantreiben sowie in Forschung und Entwicklung investieren. Envitec will sich in der Forschung auf die Weiterentwicklung der Gärresteaufbereitung, auf die Feststoffvergasung und auf die Aufbereitung von Biogas zu Erdgasqualität konzentrieren. Ebenfalls im Fokus steht nach Unternehmensangaben die Weiterentwicklung eines Verfahrens, mit dem die aus der Biogasgewinnung anfallende Wärme in Strom umgewandelt werden kann. Im Ausland ist Envitec bereits mit eigenen Gesellschaften, Joint Ventures oder Vertriebsbüros in den Niederlanden, Belgien, Italien, Ungarn, Tschechien, in der Ukraine und in Indien vertreten und baut darüber hinaus Biogasanlagen in Kroatien und Rumänien. Planung, schlüsselfertiger Bau, Service sowie Betriebsmanagement gehören zur Angebotspalette des Unternehmens. Daneben betreibt Envitec aber auch eigene Biogasanlagen.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einen Umsatz von 100,7 (Vorjahr: 40,8) Mio. € und ein Ebit von 18,5 (5,5) Mio. € erwirtschaftet. Mit 240 Mitarbeitern wurden 2006 insgesamt rund 61,9 Megawatt elektrische Anschlussleitung (MWel) installiert. Die für den Börsengang zu platzierenden Aktien sollen mehrheitlich aus einer Kapitalerhöhung stammen, die übrigen stellt der Unternehmensgründer bereit, teilt das Unternehmen weiter mit. Noch im Juni soll die Umwandlung in eine AG erfolgen. (AW)

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