Sauberer und besser soll die produzierte Energie werden, kündigt der Düsseldorfer Strom- und Gaskonzern Eon an. Das Unternehmen beabsichtigt, in der europäischen Stromerzeugung an einer weiteren Verringerung der CO2-Emissionen zu arbeiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Hierfür konzentriert sich Eon auf vor allem auf Windparks. Außerhalb Europas will Eon an der global wachsenden Energienachfrage partizipieren. „Während es in Europa vorrangig um eine noch effizientere und Klima schonendere Energieversorgung geht, haben andere Regionen der Welt noch enormen Nachholbedarf", erklärt der Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen heute bei der Vorstellung des Strategiepapiers.

Bereits 2015 will der Energiekonzern 25 Prozent seines Ergebnisses außerhalb Europas erwirtschaften. Im Visier hat der Konzern dabei die Märkte in Russland, Nordamerika sowie in zwei weiteren - nicht genannten - Regionen. Um genug Spielraum für die Neuausrichtung zu gewinnen, will Eon in den kommenden drei Jahren Geschäftsaktivitäten im Wert von 15 Mrd. € veräußern, kündigte der Konzernchef an. (az)
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